Die faszinierende Pädagogik

Hier lesen Sie, was mich "antreibt", was mich "bewegt" - warum ich Pädagoge bin. Für Fragen stehe ich Ihnen natürlich zur Verfügung.

"Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."(SGB VIII § 1 Abs.1)

Erziehung und Bildung formen das Fundament einer gesunden Kindesentwicklung. Bildung ist das Elixier des Lebens. Die Pädagogik kennt keine Grenzen und einen Ratgeber für bestimmte kritische Situationen gibt es einfach nicht. Viele Aktivitäten, Handlungen und Denkweisen werden impulsiv und instinktiv umgesetzt. Ein pädagogisches Feingefühl kann eine solche Reaktion voraussehen.

Individualität bedeutet nicht, dass jedes Kind mit verschiedenen Materialien betreut wird und dadurch Wunder geschehen. Materialien sind „nur“ Werkzeuge. Unsere Aufgabe ist es, uns den Kindern in gewisser Art und Weise anzupassen, uns auf sie zu zuzubewegen. Sei es durch die Sprache, die Gestik, die Mimik, durch das Lernklima – aber vor allem dadurch, dass wir die Kinder verstehen. Unabhängig von der Herkunftssprache hat jedes Kind seine eigene „Sprache“. Und diese zu verstehen, das ist doch eine wunderbare Herausforderung, die die Pädagogik uns stellt! Der Sender erreicht seinen Empfänger nur, wenn er klar, laut und deutlich spricht. Die Pädagogik ist so vielfältig, dass jeder einzelne Tag, jede Stunde und alle Geschehnisse so einzigartig sind, dass wir Fachkräfte, Eltern und Mitwirkende uns jeden Tag neu ausrüsten müssen, um den Empfänger Schüler zu erreichen.

Reflexion ist jedem ein Begriff. Gerade in der pädagogischen Ausbildung oder in anderen Ausbildungen im sozialen Bereich wird dieses Wort oft benutzt und thematisiert. Das „Wissen“ während unserer Lernzeit wird die von uns verlangte Pädagogik niemals befriedigen. Im erziehungswissenschaftlichen Bereich endet die Ausbildung nie. Wir lernen jeden Tag aufs Neue dazu. Und das ist doch das Faszinierende an der Pädagogik: Es gibt noch so viel zu entdecken …

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ „Unser Material … soll Helfer und Führer sein für die innere Arbeit des Kindes. Wir isolieren das Kind nicht vor der Welt, sondern geben ihm ein Rüstzeug, die ganze Welt und ihre Kultur zu erobern. Es ist wie ein Schlüssel zur Welt und nicht mit der Welt zu verwechseln.“
(Maria Montessori)


„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“
(Malala Yousafzai)