Meine Kritik zu den diversen Bewegungen



Viele der Bewegungen, Splittungen, Organisationen etc. sind meistens politisch, ideologisch oder religiös motiviert. Ich habe ein Problem damit, wenn bestimmte Gruppen ihre Ideologie oder ihre Religion als Etikett in den Fokus stellen. Religionen sollten Menschen helfen und eine spirituelle Bindung zu Gott stärken. Doch leider missbraucht der Mensch die Religion und handelt in ihrem Namen. Dann geht es nur noch darum, wer in welchem Lager sitzt oder wer an was glaubt. Und wieso ist das nach außen so wichtig? Ist Religion keine Sache zwischen Mensch und Gott persönlich? Muss die eigene Ideologie so präsent sein, wenn ja, warum? Man glaubt an einen "Führer / Oberboss" - man glaubt, folgt (ohne zu hinterfragen) und hört auf jemanden, den man nicht persönlich kennt - muss das so stark kommuniziert werden? Müssen Kinder und Jugendliche diese fanatische Hingabe miterleben und "nach leben"?

Ich mache mir große Sorgen, um die vielen Kinder und Jugendliche, die eigentlich gar keine Lust haben sich instrumentalisieren zu lassen.

Etliche Kinder und Jugendliche werden durch kulturelle, außerschulische oder soziale Angebote manipuliert.
Wenn man Bildung dafür ausnutzt, um unserer Zukunft zu schaden - nur um die "eigene Elite" groß zu ziehen, dann handelt man ganz bewusst gegen das Grundgesetz!
Kinder haben ein Recht auf ein freies Denken und sollen in kein Lager hineingezwungen werden.

"Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."(SGB VIII § 1 Abs.1)

Einige meiner Befragungen oder Untersuchungen mit den Heranwachsenden unterstreichen genau das eigentliche Problem: Sie möchten selbst entscheiden können, ob sie eine Sache gut finden oder nicht. Sie möchten Fragen stellen, ohne ausgegrenzt zu werden, sie möchten kritisch sein ohne dafür verspottet bzw. ausgegrenzt zu werden UND sie möchten ihren eigenen Verstand benutzen. Dafür werde ich mich weiterhin stark machen, damit Gemeinsamkeiten im Fokus bleiben und keine Differenzen im Vordergrund stehen. Ziel sollte und muss es sein, alle unterschiedlichen multiethnischen Gruppen an einen Tisch zu führen.

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."Immanuel Kant

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Hier einige kritische Texte zu dem Thema:

So gefährlich ist der türkische Wahlkampf für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Aktuelle Philosophie vieler Deutschtürken: Und in welchem Lager sitzt Du?

Muslime sprechen oft über Rassismus. Dieser entsteht jedoch schon oft innerhalb ihrer eigenen Kultur

KOMMENTAR: Kinder zwischen zwei Stühlen
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